Männliche B-Jugend » Sachsenliga · Saison 2019/20

Achtbar geschlagen

5. Spieltag | Samstag, 5. Oktober 2019
HSV Weinböhla gegen HC Elbflorenz 2006 | 25:33 (12:18)

Veröffentlicht am Dienstag, 12. November 2019 · Autor: Uta Büttner

Die männliche B-Jugend hat gegen den Tabellenführer HC Elbflorenz stark begonnen. Doch der individuellen Klasse der Elbestädter konnten die Weinböhlaer am Ende nur eine kämpferische Leistung entgegen setzten.

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Die männliche B-Jugend des HSV Weinböhla hat auch im Spiel gegen den über­mäch­tigen Tabel­len­führer HC Elbflo­renz 2006 seine Fort­schritte unter Beweis gestellt. Gegen den verlust­punkt­freien Spit­zen­breiter unterlag das Team von Trainer Martin Kovar lediglich mit 25:33 (12:18) und knüpfte dabei an die starke Leistung beim 27:27 gegen DHfK Leipzig an.

Die Dresdner waren nach dem Unent­schieden in Leipzig gewarnt und kamen daher mit dem stärksten Aufgebot, das auch in der Mittel­deut­schen Oberliga spielt, in die Nass­au­halle. Der HSV hatte in Leipzig ordent­lich Selbst­ver­trauen getankt und zeigte keinerlei Respekt vor dem Gegner. Nach vier Minuten führte man sogar mit 4:2. Das aber weckte die Dresdner auf, die von da an dank ihrer indi­vi­du­ellen Klasse das Heft des Handelns in die Hand nahmen und nicht mehr abgaben. Sie nutzten dabei jeden kleinen HSV-Fehler im Abschluss konse­quent mit schnellen Kontern aus. Für die Wein­böhlaer sprach, dass sie sich trotz des anwach­senden Rück­standes nicht abschießen ließen, konse­quent das eigene Spiel fort­setzten und dabei zu schönen Toren kamen.

Kovar hatte deshalb in der Halbzeit vorwie­gend lobende Worte für das Team übrig. Er korri­gierte vor allem das Spiel der Außen, die wirkungslos blieben und deren Gegen­spieler die Konter liefen. Das zeigte Wirkung. Im zweiten Abschnitt wurden weniger Fehler gemacht, über den Kampf in der Abwehr zu guten Spiel­zügen im Angriff gefunden und damit die Nieder­lage in Grenzen gehalten. Erwäh­nens­wert, dass auch die jüngeren HSV-Spieler Einsatz­zeiten erhielten und diese auch nutzten, Erfah­rungen sammelten und den Respekt vor großen Namen ablegten.

Die spiel­freie Feri­en­zeit sollten die HSV-Handballer nutzen, um durch inten­sives Training weiter ihre Fähig­keiten zu verbes­sern. Die Sach­sen­liga ist in dieser Saison derart ausge­gli­chen, dass ein Pltz im Vorder­feld durchaus realis­tisch sein kann.

Der HSV spielte mit: Franz Horn, Konrad Rost (beide Tor), Carlos Lorenz (8), Ben Leuteritz (7), Philipp Heyne (5), Luca Schumann (3), Linus Duroldt (1), Artur Steinike (1), Felix Büttner, Sebastian Damme, Ron Karnatz, Philipp Schöbel, Simon Voß