HSV Weinböhla
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Höchste Saison-Niederlage

9. Spieltag I HSV Weinböhla gegen NSG EHV/Nickelhütte Aue II | 18:39 (8:20)

Veröffentlicht am Mittwoch, 22. November 2017 · Autor: Uta Büttner

Die männliche A-Jugend hat mit dem 18:39 (8:20) gegen den Tabellenzweiten NSG EHV/Nickelhütte Aue II die bisher höchste Niederlage der Saison in der Sachsenliga einstecken müssen. Etwa acht Minuten konnten die Gastgeber mithalten. Doch dann sorgten altbekannte Schwächen wie technische Fehler und Fehlwürfe zu schnellen Kontern, die Aue zur Zwei-Tore-Führung nutzte. Einem vom HSV nicht verwandelten Strafwurf zum möglichen Anschlusstreffer folgte ein schnelles, glückliches Tor der Gäste über außen. Dies war bereits die Vorentscheidung in der Partie. Spätestens als in der 13. Minute das 5:9 fiel, war klar, dass der HSV auch diesmal ohne Punkte bleiben würde – zumal mit Willi Häbold ein wichtiger Rückraumschütze bereits nach den ersten Minuten verletzt ausfiel.

Einmal mehr machte die offensive Deckung der Erzgebirger den HSV-Jungs zu schaffen. Und das, obwohl Trainer Martin Kovar sein Team im Vorfeld darauf einstellte. Es fehlte die Bewegung ohne Ball, die freien Räume wurden nicht genutzt. 15 technische Fehler und 18 Fehlwürfe in Halbzeit eins waren die Folge. „Das kommt dabei heraus, wenn beim Training nicht ordentlich mitgearbeitet wird“, kritisierte Kovar in der Kabine.

Auch in der zweiten Hälfte konnten sich die Weinböhlaer nicht steigern, wobei zumindest die technischen Fehler (8) drastisch reduziert wurden. Doch noch einmal kamen zwölf Fehlwürfe hinzu und das HSV-Spiel wirkte planlos. Torhüter Paul Röder verhinderte durch 19 Paraden ein noch desaströseres Ergebnis. Trainer Martin Kovar resümierte: „Die Partie war Ausdruck der teilweise schlechten Trainingsbeteiligung und -intensität.“

Der HSV spielte mit: Paul Röder (Tor), Felix Marx (8), Philip Büttner (3), Georg Arnold (2), Edwin Claus (2), Simon Brogsitter (1), Alexis Le Grelle (1), Felix May (1),  Willi Häbold, Henning Schmoz, Jonas Werner, Niklas Vogel, Paul Wetzig

Fotos: Kai Stiegel und Uta Büttner

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