HSV Weinböhla
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Stark mitgehalten

21. Spieltag | HSV Weinböhla gegen SV Rotation Weißenborn | 22:31 (12:18)

Veröffentlicht am Mittwoch, 18. April 2018 · Autor: Eric Rosenkranz

Nach vierwöchiger Punktspielpause wollte sich die erste Frauenmannschaften des HSV Weinböhla zum letzten Heimspiel der Saison 2017/18 versöhnlich vor heimischer Kulisse zeigen und den Fans mit einem Sieg den Start in die Sommerpause versüßen.

Weinböhlas Damen um Trainer Michael Becker hatten dabei die schwerere Aufgabe. Gegen den Tabellenersten SV Rotation Weißenborn, wo noch eine Revanche für das desolate Hinspiel (damals 43:12 Endstand) offen war, musste sich der HSV Weinböhla schlussendlich mit 22:31 (12:18) geschlagen geben – jedoch mit erhobenem Haupt. Mit einem 2:0 Blitzstart ließen die Weinböhlerinnen großes für die Partie erhoffen. Jedoch kam die Realität schnell zurück: die Weißenborinnen fanden ins Spiel, glichen die Tore aus und gingen in Führung durch die Ausnutzung der technischen Fehler, die sich beim HSV häuften. Nichtsdestotrotz ließen die Becker-Damen, obwohl ihnen das Glück nicht hold war, nicht locker und versuchten mit Kampf sowie Mannschaftsgeschlossenheit an der Rotation dranzubleiben. „Das erwarte ich von meiner Mannschaft, noch ist die Messe nicht gelesen!“, merkte Michael Becker zum Halbzeitstand von 12:18 an.

Mit dem Anpfiff der zweiten dreißig Minuten setzte HSV-Trainer Becker auf einen Wechsel im eigenen Tor. Es schien, als wurde mit dem Einsatz von Torhüterin Susann Bäckert ein Ruck durch die Mannschaft gehen. Die Weinböhlaerinnen spielten nun befreit auf und nutzten jede Chance, die die Weißenborinnen in ihrer schwächelnden Phase boten, so gut wie möglich aus. Doch auch hier war das Glück meist nicht hold. Torpfosten links, Torpfosten rechts, oder auch Torpfosten links rechts und der Ball springt wie heraus sowie zwei 7m-Strafwürfe konnten nicht verwandelt werden. Bis auf ein 19:21 in der 46. Spielminute konnte sich der HSV nähern, bevor die Rotation zu alter Stärke fand und die Tordifferenz wieder anstiegen ließ. „Ich bin mit der gezeigten Leistung zufrieden. Immerhin haben wir gegen den Tabellenersten und einen der Aufstiegsaspiranten gespielt. Bedenkt man das blamable Hinspiel, so ist die Revanche geglückt, obwohl uns heute noch Defizite aufgezeigt wurden, die wir noch abstellen müssen.“, so HSV-Trainer Michael Becker zum 22:31-Endergebnis.

Für den HSV Weinböhla spielten: A. Rostig und S. Bäckert im Tor; T. Grüssel (1), K. Löwe (3/1), V. Münzberg, S. Schuricht, D. Hofmann (2), P. Hommel (6/1), T. Mögel (3/2), S. Bischoff, L. Kaufmann (1), F. Klug (5), A. Lipsky (1)

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