2. Frauenmannschaft » Bezirksliga Sachsen-Mitte · Saison 2019/20

Wichtige Punkte glanzlos gewonnen

19. Spieltag | Sonntag, 31. März 2019
SV Rähnitz gegen HSV Weinböhla II | 22:31 (6:16)

Veröffentlicht am Donnerstag, 25. April 2019 · Autor: Dirk Rostig

Wenn auch glanzlos konnten sich die Bezirksliga-Frauen zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt sichern.

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Anja Illgen erzielte sechs Treffer.

Foto: Nick Damme

Am Sonntag, 31. März 2019, zu gewohnt früher Stunde luden die Damen des SV Rähnitz zum Rück­run­den­spiel nach Dresden ein. Mit nur drei Punkten mehr liegt die Mann­schaft für uns in greif­barer Nähe, aller­dings ist die uns gut bekannte und fest einge­spielte Mann­schaft vom SV Rähnitz noch nie ein leichter Gegner gewesen. Mit der denkbar ungüns­tigsten Ausgangs­po­si­tion startete schon die Spiel­vor­be­rei­tung. Denn unsere Gastgeber traten das Spiel mit nur vier Feld­spie­lern an. Somit war schon vor dem Spiel klar, dass es ein beson­deres und nicht auf die leichten Schultern zu nehmendes Spiel wird. Alle waren sich ihrer Aufgabe bewusst und wollten die so wichtigen zwei Punkte gegen den Abstiegs­kampf nach Weinböhla holen.

Anpfiff, das Spiel startet uner­wartet flüssig, gleich mit den ersten Baller­obe­rungen und schnellen Tormög­lich­keiten, wodurch unsere HSV-Mädels 0:4 in Führung gingen. Es dauerte aber nicht lange, da war auch die bekannte Spiel­erfah­rung der SV-Damen zu sehen und die ersten Bälle landeten unnötig in unserem Tor (3:6). Durch Fehlpässe und auch unsere immer wieder vorhan­denen Ball­un­si­cher­heiten konnten wir unseren Vorsprung zwar halten, aber nicht, wie gewollt, weiter ausbauen. Erst zur Halbzeit schafften wir eine gute 10-Tore-Führung. Und so ging es mit einem Spiel­stand von 6:16 in die Pause.

Unsere Trai­ner­ge­spann Steffen Zabel und Jörg Berthold machten uns nochmal deutlich wie wichtig auch die Tordif­fe­renz für uns ist und ermahnten uns zu einem sicherem Spiel und keinen unnötigen Fehl­ab­spielen. Auch die Abwehr müsste aufgrund der Zwei-Mann-Überzahl dichter stehen und keine Gegentore zu lassen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit, nochmal mit neuem Elan, starteten wir gut ins Spiel. Mit einfachen, schnell und dabei sicher gespielten Bällen über die Posi­tionen wurden die Lücken gut ausge­spielt und von allen Posi­tionen genutzt. So konnten wir über die Stationen 8:18 bis 9:23 eine komfor­table Führung von 14 Toren raus spielen. Das hieß für die Gastgeber des SV Rähnitz jedoch nicht, dass aufge­geben wird. Ganz im Gegenteil. Wenige Minuten vor Schluß kämpften sich die vier Spie­le­rinnen nochmal auf unglaub­liche 8 Tore ran (21:29). So zeigte sich auch heute wieder, dass die HSV-Mädels nicht konzen­triert bleiben und sich auf dem guten Ergebnis schon ausge­ruhten hatten. Wir nutzten die letzten Kräfte um die Tordif­fe­renz nochmal zu verbes­sern und gewannen so das ungleiche und dennoch unglaub­lich schwie­rige Spiel mit 22:31. Wenn auch glanzlos, sind wir über den Punkt­ge­winn glücklich. So erobern wir wieder den 10. Platz der Tabelle zurück. Diesen gilt es jetzt zu halten. Dies wird jedoch nächste Woche in der Heimhalle nicht leichter. Zu Gast begrüßen wir die Damen des SSV Heidenau II die aktuell den 6. Tabel­len­platz belegen.

Der HSV spielte mit: Anne Seidel im Tor, Maria Wenke (1), Elisabeth Roth (5), Lisa Weber (1), Yvonne Pfennig (3), Henriette Küntzelmann (5/2), Katja Werner (7), Sophie Gröger, Anja Illgen (6/1), Marlen Riemer (3), Romy Fichtner