2. Frauenmannschaft » Bezirksliga Sachsen-Mitte · Saison 2019/20

Tabellenführer die Stirn geboten

18. Spieltag | Sonntag, 17. März 2019
HSV Weinböhla II: ESV Dresden  | 22:25 (8:11)

Veröffentlicht am Mittwoch, 3. April 2019 · Autor: Romy Fichtner

Nach 55 Minuten war noch kein Sieger auszumachen, aber am Ende musste sich die zweite Frauenmannschaft gegen Tabellenführer ESV Dresden geschlagen geben.

2. Frauenmannschaft, HSV Weinböhla, Bezirksliga Sachsen-Mitte, Saison 2018/19

2. Frauenmannschaft, HSV Weinböhla, Bezirksliga Sachsen-Mitte, Saison 2018/19

Foto: Verein

Am Sonntag den 17. März, hatten die Damen der zweiten Frau­en­mann­schaft des HSV Weinböhla den unge­schla­genen Tabel­len­führer vom ESV Dresden zu Gast. Das Ziel nach den letzten, leider Torschwa­chen­spielen war ganz klar: wieder mit Spaß, freiem Kopf und mit gewohnter, geschlos­sener Mann­schafts­leis­tung ein sehens­wertes Spiel vor der Heim­ku­lisse zu zeigen. Auch unser neues Trai­ner­ge­spann Steffen Zabel und Jörg Berthold waren positiv gestimmt und gaben uns eine klare Richtung vor.

Das Spiel begann mit dem ersten Tor für unsere Gäste aus Dresden, jedoch ließen wir uns davon nicht beein­dru­cken und glichen gleich aus. Bis zur 10 Minute schenkten sich beide Mann­schaften nichts und einem Tor folgte immer gleich der Ausgleichs­treffer (3:3). Erst ab der elften Minute konnten sich die ESV-Damen absetzen und eine 4-Tore-Führung erar­beiten. Das nächste Tor für unsere HSV Mädels fiel erst in der 17. Minute und half noch nicht den Abstand zu verkürzen. Mit einem Stand von 8:11 ging es in die Halb­zeit­pause.

Mit dem Stand konnten wir sichtlich zufrieden sein, dennoch war jetzt natürlich eins klar: da ist noch Luft nach oben. Die etwas inten­si­vere Abwehr auf die bekannte Linkshand der Gäste zeigte guten Erfolg und sollte so fort­ge­setzt werden. Um den Tabel­len­führer noch mehr abzu­ver­langen, sind aber mehr Tore erfor­der­lich. So das klar defi­nierte Ziel für die zweiten 30 Minuten.

Mit neuer Moti­va­tion starten wir in die 2. Halbzeit, aber auch die ESV Damen haben sich eine Strategie gefasst und konnten ihren Vorsprung in den ersten 2 Minuten weiter ausbauen (8:13). Erst ab der 37. Minute standen unsere Mädels in der Abwehr so souverän, dass es zu schnellen und einfachen Tore­er­folgen kam. Über die Station 10:16 ging es bis zur 43. Minute, als dann der Ausgleichs­treffer 16:16 durch Kristin Löwe kam. Spätes­tens jetzt waren alle Betei­ligten kaum noch auf ihren Plätzen zu halten, die Moti­va­tion und der Kampf­geist stiegen stetig und die Bank feuerte kräftig ihre Feld­spieler an. Das unseren Dresdner Gäste dieser Stand nicht gefiel war klar und so nahm auch die Härte des Spieles zu. In der 44. Minute dann das Unglaub­liche wir gingen in Führung. Spätes­tens jetzt war auch den ESV-Damen klar, dass wir uns nicht so einfach geschlagen geben wollten. Bis zur 55. Minute blieb es ein Schlag­ab­tausch 21:21. Erst in den letzten fünf Minuten des Spieles zeigten sich die schwinden Kräfte bei unseren HSV Mädels und die Gäste spielten ihre jahre­lange Erfahrung souverän aus und gewannen so das Spiel mit 22:25.

Wir alle waren am Ende natürlich etwas traurig nicht wenigs­tens einen Punkt aus dieser span­nenden Partie mit genommen zu haben. Ebenso stolz sind wir, ein so gutes Spiel gespielt zu haben. Mit einer endlich mal wieder gefüllten Bank und unserem neuen Trai­ner­ge­spann konnten wir zeigen warum wir die Liga unbedingt halten wollen.

Der HSV spielte mit: Anne Seidel und Christine Krause im Tor, Maria Wenke, Elisabeth Roth (2), Lisa Weber (2), Sophie Gröger, Yvonne Pfennig, Katja Werner (1), Henriette Küntzelmann (1), Romy Fichtner (1), Kristin Löwe (6), Linda Schlechte, Karolin Müller (4), Anja Illgen (5)