2. Frauenmannschaft » Bezirksliga Sachsen-Mitte · Saison 2018/19

Geschlossene Mannschaftsleistung

7. Spieltag | Sonntag, 28. Oktober 2018
HSV Weinböhla gegen TSV 1862 Radeburg | 23:15 (10:8)

Veröffentlicht am Mittwoch, 31. Oktober 2018 · Autor: Dirk Rostig

Die zweite Frauenmannschaft kann ihr Heimspiel gewinnen: Dank einer starken Leistung vor allem in der Defensive gewinnen die Bezirksliga-Frauen 23:15 gegen Radeburg.

Zweite Frauenmannschaft HSV Weinböhla, Saison 2018/19, Bezirksliga

Geschlossene Mannschaftsleistung: Die zweiten Frauen gewinnen ihr Heimspiel mit 23:15 deutlich.

Foto: Dirk Rostig

Nach dem 19:15-Sieg gegen den SSV Lommatzsch am letzten Spieltag wollten die Bezirkliga-Frauen in der heimi­schen Nass­au­halle direkt nachlegen. Mit dem TSV 1862 Radeburg empfingen sie ebenfalls eine Mann­schaft, die um den Klas­sen­er­halt kämpft. Umso wichtiger sind also die am Ende absolut verdient gewon­nenen zwei Punkte, die gleich­zeitig für die kommenden Begeg­nungen genug Anschub geben sollten.

Von Beginn an war zu sehen, dass es ein schweres Spiel werden sollte, denn beide Mann­schaften schenkten sich nichts. Der HSV legte zwar vor, die Rade­bur­ge­rinnen blieben aber dran. Trotz leichter Vorteile auf der Heim-Seite ließen sich die Gäste nicht abschüt­teln. Denn diese lagen zwischen­zeit­lich mit vier Toren hinten, zum Seiten­wechsel waren die Gäste wieder auf zwei Tore ran (10:8).

Aller­dings zeigte sich schon in Halbzeit eins die Stärke der Wein­böhlae­rinnen: Die Defensive stand sicher! Und wurde der Ball im Angriff verloren, war das Rück­zugs­ver­halten tadellos und so konnten mehrere Konter vereitelt werden. Und ein weiteres Plus auf Wein­böhlaer Seite war die Unbe­re­chen­bar­keit denn diesmal wurde von allen Posi­tionen getroffen. So baute die HSV-Sieben den Vorsprung in der ersten Vier­tel­stunde nach dem Seiten­wechsel auf neun Tore aus (19:10). Auch zwei Rade­burger Auszeiten beein­flussten den Wein­böhlaer Spiel­fluss nicht, wenn­gleich gegen Ende und der zwischen­zeit­li­chen Zehn-Tore-Führung (22:12/52.) die Konzen­tra­tion nachließ. Am Ende sicherte eine geschlossen starke Mann­schafts­leis­tung den deut­li­chen 23:15-Erfolg.

Luft nach oben gibt es aller­dings auch noch: Vor allem die Strafwurf-Quote und die Treffer frei vorm Tor können und müssen noch ausgebaut werden.

Kommendes Wochen­ende hat die zweite Frau­en­mann­schaft spielfrei, bevor dann am Sonntag, 11. November das dritte Heimspiel – und damit der dritte Sieg in Folge? – ansteht. Dann empfängt die Mann­schaft den Tabel­len­nach­barn aus Rähnitz.

Der HSV spielte mit: Christine Krause und Anne Seidel im Tor; Denise Hofmann (4), Lisa Weber (5), Sophie Gröger (1), Yvonne Pfennig (1), Katja Werner (4), Henriette Küntzelmann (5), Romy Fichtner, Karolin Müller (1), Marlen Riemer (2)