2. Frauenmannschaft » Bezirksliga Sachsen-Mitte · Saison 2018/19

Chance verpasst…

4. Spieltag | Sonntag, 23. September 2018
HSV Weinböhla II gegen HSG Weißeritztal | 19:37 (8:18)

Veröffentlicht am Donnerstag, 4. Oktober 2018 · Autor: Kim Selinger

Trotz voller Bank und hochmotiviert, die zweite Frauenmannschaft verlieren am Ende (zu deutlich) gegen die HSG Weißeritztal in eigener Halle.

2. Frauenmannschaft, HSV Weinböhla, Bezirksliga Sachsen-Mitte, Saison 2018/19

2. Frauenmannschaft, HSV Weinböhla, Bezirksliga Sachsen-Mitte, Saison 2018/19

Foto: Verein

Die Voraus­set­zung für unser Spiel gegen die HSG Weiße­ritztal sah sehr positiv aus. Der HSV startete motiviert und mit einer vollen Bank. Dank unserer fleißigen Physio­the­ra­peutin Sara waren unsere Muskeln ebenfalls in Topform.

Zu Spiel­be­ginn sah es auch dementspre­chend gut aus, innerhalb von den ersten zwei Minuten starteten die Frauen der HSVW mit einer 1:0 in Führung. Die Abwehr trat energisch raus, Weiße­ritztal musste für die ersten Tore schwer arbeiten und kam erst nach sechs Minuten zum ersten Treffer. Unsere erste Torhü­terin kam von Anfang gut ins Spiel und hielt stark, sie konnte dadurch einige Torchancen vereiteln. Nach kurzer Spielzeit schlichen sich jedoch Abspiel- und Fang­fehler ein. Dies nutzten unsere Gegner natürlich mit schnellen Gegen­stößen aus und gingen so nach und nach in Führung (4:11 nach 20 Minuten). Die HSG kamen ebenfalls an leichte Tore durch viele Treffer vom Sieben­me­ter­punkt. So verließen nach 30 Minuten beide Mann­schaften das Feld in die Pause. Unsere Wein­böhlaer Frauen ließen den Kopf nicht hängen, trotz des unzu­frie­denen Halb­zeit­stands von 8:18 und sie wollten in der zweiten Halbzeit mehr kämpfen.

Am Anfang der zweiten Halbzeit nutzte Weinböhla zwar die Überzahl gut und kamen somit zu leichten Toren. Aller­dings verliefen weiterhin viele Situa­tionen im Spiel zu Gunsten der HSG.
Unsere Wein­böhlaer Frauen kassierten reichlich Zwei-Minuten-Strafen und unnötige Strafwurf-Tore. Weiße­ritztal kam dadurch zu leichten Toren. Oft waren sich die Schieds­richter nicht einig in ihrer Entschei­dungs­fin­dung.  Den HSV irri­tierte das und brachte sie aus dem Spiel­fluss. Zumal übernahm keiner aus der Mann­schaft des HSV die Rolle des gefähr­li­chen Torschützen. Oft waren wir im Angriff zu hektisch, spielten den Ball kaum ruhig nach vorn durch. Dies führte zu über­has­teten Abschlüssen. Somit konnte der Gegner den Vorsprung immer weiter ausbauen.

Dieses Spiel entsprach nicht unserem Kampf­geist und unserer ursprüng­li­chen Moti­va­tion.

Dementspre­chend trennten sich die HSG Weiße­ritztal und die HSV Weinböhla mit einem enttäu­schenden 19:37 Endergebnis und uns fehlenden zwei Punkten.