1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2019/2020

Mit Spielfreude zum nächsten Heimsieg

21. Spieltag | Samstag, 13. April 2019
HSV Weinböhla gegen SV Koweg Görlitz II  | 31:20 (15:11)

Veröffentlicht am Montag, 15. April 2019 · Autor: Dirk Rostig

Das Saisonende kommt wohl unpassend: Die HSV-Frauen feiern den nächsten Sieg gegen die Reserve des SV Koweg Görlitz und damit den dritten Heimsieg in Folge.

Franzi Klug, Verbandsliga Frauen, HSV Weinböhla, Saison 2018/19

Franzi erzielte sechs Tore.

Foto: Dirk

Mit dem Ziel »Nicht unter­gehen!« stapelte der SV Koweg Görlitz im Vorfeld des Spiels auf der eigenen Homepage tief. Hinter­grund: Da die erste Mann­schaft fast zeit­gleich in Halle-Neustadt antrat, konnte der SV nicht auf die übliche Verstär­kung aus der Oberliga-Mannschaft bauen. Am Ende fanden dennoch zehn Spie­le­rinnen den Weg nach Weinböhla um sich für die 25:27-Hinspielniederlage zu revan­chieren.

Und nach der 1:0-Führung durch Kathleen waren es auch erstmal die Gäste, die das Zepter über­nahmen (3:6/12.). Die darauf­fol­gende Auszeit von Heim­trainer Nick Damme zeigte Wirkung, denn gut sieben Minuten später glich der HSV aus (8:8) und konnte bis zur Halbzeit über die Stationen 10:9 und 13:11 auf 15:11 erhöhen.

Auch in Halbzeit zwei zeigten sich die Wein­böhlae­rinnen in Spiel­laune. Bereits nach zehn weiteren Minuten – der HSV lag mit 19:13 in Front – zog Gäste­trainer Dirk Puschmann die grüne Karte. Am Spiel­ge­schehen änderte dies wenig. Am heutigen Tag hatten die Gast­ge­be­rinnen die passenden Antworten parat, zumal auch in Halbzeit eins Anja Rostig und nun in den zweiten dreißig Minuten Susann Bäckert wichtige Bälle parierten und so für den Rückhalt sorgten. Am Ende entschärfte das Torhü­terduo drei der sechs gegebenen Straf­würfe. So konnte der HSV vom 21:15 (48.) auf 26:16 (55.) erhöhen. Dass der SV Koweg aber nicht aufge­geben hat, bewiesen drei schnelle Tore (27:19/58.). Doch am Ende konnten die Haus­her­rinnen durch einen starken Schluss­spurt – in den letzten sechzig Sekunden erzielten sie drei Tore ohne Gegen­treffer – den deut­li­chen Heimsieg sichern (31:20).

Nick freute sich nach dem Spiel: »Die Stimmung war heute gut, die Mädels haben mit- und fürein­ander gekämpft und haben sich schluss­end­lich den Sieg verdient.«

Der HSV spielte mit: Anja Rostig und Susann Bäckert im Tor; Katja Werner (1), Denise Hofmann (7/3), Kathleen Klos (2), Krissi Löwe (8/4), Kathleen Bohatzsch (1), Marlen Riemer (1), Odett Smogalski (1), Lisa Kaufmann (2), Franziska Klug (6), Anke Lipsky (2) auf dem Feld und Nick Damme, Victoria Münzberg, Pia Hommel und Theresa Grüssel auf der Bank