1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2019/2020

Frauen sichern sich mindestens Platz 9

20. Spieltag | Samstag, 6. April 2019
HSV Weinböhla gegen SSV Heidenau  | 28:26 (14:13)

Veröffentlicht am Dienstag, 9. April 2019 · Autor: Dirk Rostig

Die Verbandsliga-Frauen können zu Hause den nächsten Punktgewinn einfahren: Nach einem ausgeglichenem Spiel gewinnen sie am Ende gegen Heidenau mit 28:26.

Verbandsliga Frauen, HSV Weinböhla, Saison 2018/19, Lisa Kaufmann

Lisa Kaufmann beim Torwurf.

Foto: Dirk

Der dritt­letzte Spieltag der aktuellen Saison bringt langsam Klarheit. Denn am Ende des Tages stehen nicht nur die Frauen des VfB Bischofs­werda als Aufsteiger fest, auch die Wein­böhlaer Frauen können sich dank eines weiteres Sieges über den wohl sicheren Klas­sen­er­halt freuen. Dafür mussten sich die Mann­schaft gegen den ehema­ligen Sach­sen­li­gisten aus Heidenau aber ordent­lich ins Zeug legen.

Turbu­lente Tage liegen hinter der Frauen-Mannschaft: Nachdem Michael Becker sein Trai­neramt nieder­ge­legt hat, übernahm heute Mann­schafts­ver­ant­wort­li­cher Nick Damme und Katja Werner – vielen Dank dafür – die Leitung von der Seiten­linie. Die Gäste, der SSV Heidenau, sind unter Zugzwang. Immerhin steht der einstige Sach­sen­li­gist gerade mal auf Platz 10. Auch im Hinspiel begeg­neten sich beide Mann­schaften über 50 Minuten auf Augenhöhe, bevor der HSV durch einen starken Schluss­spurt deutlich mit 27:21 gewann.

Heute war dies nicht anders: Beide Teams lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, bei dem sich keine Mann­schaft mit mehr als drei Toren absetzen konnte. Den besseren Start hatten die Gäste, die über 1:3 auf 3:6 (12.) erhöhten. Doch die Haus­her­rinnen kämpften sich in die Partie zurück und legten beim 9:8 in Minute 20 das erste Mal vom Straf­punkt selbst vor. Den knappen Vorsprung nahm Weinböhla mit in die Pause (14:13).

Auch in Hälfte zwei setzte sich das Kopf-an-Kopf-Rennen fort. Heidenau egali­sierte den 17:15-Vorsprung (33.) binnen vier Minuten zur eigenen 17:18-Führung. Beide Mann­schaften kämpften um jeden Ball, mal mehr, mal weniger mit unlau­teren Mitteln. Den jungen Schieds­rich­tern gelang es dennoch nicht, die Härte aus der Partie zu nehmen, obwohl sie am Ende pro Mann­schaft je eine rote Karte und drei Zeit­strafen für Weinböhla und ganze sieben für die Gäste verhingen. Dank zweier Zeit­strafen in Folge für die Heidenaue­rinnen kam der HSV erneut in die Partie– vom 20:21 (41.) zum 23:21-Zwischenstand (44.). Zudem hielt Anja Rostig in dieser wichtigen Phase zum zweiten Mal einen Strafwurf. Nach gut 50 gespielten Minuten lag der HSV nun das erste Mal selbst mit drei Toren in Front (26:23). In der hekti­schen Schluss­phase konnte der SSV zwar nochmal zum 26:26 ausglei­chen aber mehr ließ der HSV nicht mehr zu: Durch zwei weitere Treffer sicherte der HSV den zweiten Heimsieg in Folge (28:26).

»Mit Kampf­geist haben wir uns den Sieg gesichert«, so MV Damme nach der Partie. Und er ergänzt: »Trotz des knappen Spiel­ver­laufs haben wir die Köpfe oben behalten den Kampf ange­nommen und den Heimsieg gesichert.« Mit den Punkten 19 und 20 könnten die HSV-Frauen auch bei zwei Nieder­lagen in den letzten beiden Spielen nur noch auf den 9. Tabel­len­platz zurück­fallen. Und bereits nächste Woche erwarten sie mit der Oberliga-Reserve des SV Koweg Görlitz den nächsten Tabel­len­nach­barn.

Der HSV spielte mit: Anja Rostig im Tor; Theresa Grüssel (2), Denise Hofmann (4), Kathleen Klos (1), Kristin Löwe (2), Kathleen Bohatzsch, Victoria Münzberg (7/3), Theresa Mögel (3), Odett Smogalski (1), Lisa Kaufmann (3), Franziska Klug (4), Anke Lipsky (1)