1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2019/2020

Dezimierte Weinböhlaerinnen verlieren gegen Aufstiegsaspirant

19. Spieltag | Samstag, 30. März 2019
VfB 1999 Bischofswerda gegen HSV Weinböhla | 34:23 (19:7)

Veröffentlicht am Mittwoch, 3. April 2019 · Autor: Dirk Rostig

Die HSV-Frauen verlieren zwar deutlich beim Tabellenführer, die Vorzeichen war allerdings auch schlecht. Gegen Bischofswerda verlieren sie mit 34:23.

1. Frauenmannschaft HSV Weinböhla Saison 2018/19

HSV Weinböhla, 1. Frauenmannschaft, Verbandsliga Staffel Ost Saison 2018/19

Foto: Dirk Rostig

Im Hinspiel konnten sich die Wein­böhlae­rinnen beide Punkte über­ra­schend sichern (29:25), die Vorzei­chen für das neuer­liche Aufein­an­der­treffen waren nun gänzlich anders. Denn der HSV trat mit gerade einmal sieben Feld­spie­le­rinnen und einer Torhü­terin beim derzei­tigen Tabel­len­führer an. Dieser ist nicht nur indi­vi­duell stark besetzt, sondern führt die Tabelle mit starker Offensive (durch­schnitt­lich 33 Tore pro Spiel) recht souverän an. Zudem endeten die letzten Reisen in den letzten Jahren nach Schiebock in hohen Nieder­lagen.

Das Ziel, sich so teuer wie möglich zu verkaufen wurde laut Mann­schafts­ver­ant­wort­li­chen Nick Damme auch größ­ten­teils erreicht: »Ich bin stolz, mit was für einen Team- und Kampf­geist wir bis zum Schluss durch­ge­halten haben. Die Mädels haben versucht, über eine starke Abwehr den Bischofs­wer­dae­rinnen so gut wie möglich Paroli zu bieten.« So kassierte der HSV auch erst nach vier Minuten das erste Tor. In der Folge konnte Weinböhla nur noch zum 2:2 (6.) aufschließen, denn die Gast­ge­be­rinnen nutzten jeden Fehler gnadenlos aus. So sorgte das von Sebastian Hartmann trai­nierte Team bereits früh für klare Fronten. Über die Stationen 6:2 (11.) und 13:3. (21.) setzten sich die Haus­her­rinnen vorent­schei­dend zum 19:7-Halbzeitstand ab.

Und obwohl die Haus­her­rinnen direkt nach­legten (21:7/33.), zeigten die Gäste eine tolle Moral. In der zweiten Halbzeit nahmen die HSV-Frauen den Kampf an, ließen sich trotz schwin­dender Kräfte und Konzen­tra­tion auch von einem zwischen­zeit­li­chen 16-Tore-Rückstand nicht entmu­tigen (33:17/50.). Die letzten zehn Minuten gehörten dann den Gästen und der Ergeb­nis­kos­metik: Mit 1:6 ging die Schluss­phase an die Gäste, wobei auch Torhü­terin Anja ihre gute Leistung mit einem Treffer ins leere Tor unter­strei­chen konnte.

»Gegen das Spit­zen­team der Liga war für uns heute nichts zu holen. Aber in den rest­li­chen drei Spielen werden wir mit der kämp­fe­ri­schen Einstel­lung sicher noch weitere wichtige Punkte holen«, so Nick zum 34:23-Endergebnis.

Der HSV spielte mit: Anja Rostg im Tor (und 1 Tor), Denise Hofmann (3), Kathleen Klos (5), Victoria Münzberg (6), Henriette Küntzelmann, Lisa Kaufmann (3), Franziska Klug (3), Anke Lipsky (2)