1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2019/2020

Frauen gewinnen denkbar knapp gegen Neugersdorf

18. Spieltag | Samstag, 23. März 2019
HSV Weinböhla gegen TBSV Neugersdorf | 26:25 (17:13)

Veröffentlicht am Mittwoch, 27. März 2019 · Autor: Dirk Rostig

Im Nachholespiel gegen den TBSV Neugersdorf können die HSV-Frauen zwei wichtige Punkte holen.

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Freude nach dem Spiel: Zwei wichtige Punkte wurden gesichert.

Foto: Dirk

Man konnte die Steine förmlich purzeln hören, als das Nach­ho­le­spiel gegen den TBSV Neugers­dorf abge­pfiffen wurde und sich die Verbandsliga-Frauen des HSV Weinböhla freudig in den Armen lagen. Denn zum einen liegt der letzte Heimsieg bereits gut vier­ein­halb Monate zurück, zum anderen ist der Sieg nach dem Spiel­ver­lauf und dem daraus resul­tie­renden 26:25-Ergebnis denkbar knapp.

Das eigent­lich für Anfang Dezember geplante (aller­dings war die Halle bereits belegt), dann für Anfang Januar ange­setzte (an dem Wochen­ende hätten die Frauen dann zwei Spiele absol­vieren müssen) und nun Ende März ausge­tra­gene Spiel bot dabei nichts für schwache Nerven. Die Führung wechselte zu Beginn hin und her (0:1. 3:2) und auch in der Folge blieb es eng. Auffällig: Während der HSV bereits nach elf Minuten (7:6) sechs verschie­dene Torschützen hatte, lief bei den Gästen bisher fast alles über Katharina Rothen­burger, die am Ende neun Tore erzielen sollte. Mit zuneh­mender Spiel­dauer stabi­li­sierte sich auch die Defensive und Susi Bäckert zwischen den Pfosten ließ in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit (12:11/20.) nur noch zwei Gegen­treffer zu, während ihre Vorder­leute bis zum Seiten­wechsel auf 17:13 erhöhten.

Zwei weitere Treffer nach Wieder­an­pfiff (19:14/34.) sollten eigent­lich Sicher­heit geben, dem war aber heute nicht so. Die Fehl­ab­spiele und vertän­delten Bälle nahmen wieder zu, was die aufop­fe­rungs­voll kämp­fenden Gäste dankend annahmen. Leider waren die Schieds­rich­te­rinnen das ein oder andere Mal recht schnell mit ihren Pfiffen und unter­bra­chen den Spiel­fluss und zum anderen gelang es ihnen nicht, die Härte aus der Partie zu nehmen. Nach dem 20:15-Treffer (37.) wurde der HSV hekti­scher und erzielte in den nächsten elf Minuten nur noch ein Tor, während die Gäste aus Ostsachsen plötzlich wieder mit 21:22 in Front lagen (48.). Dennoch gaben die Wein­böhlae­rinnen nicht auf: Nach dem 22:24 (50.) der Gäste gelang es den Haus­her­rinnen in Überzahl, dass Spiel zurück­zu­drehen (25:24/54.). Am Ende konnte Weinböhla den hauch­dünnen Vorsprung über die restliche Spielzeit retten und sich über zwei wichtige Punkte freuen.

Denn mit einem Punk­te­konto von 18:18 Punkten können sie maximal nur noch bis auf Rang 10 fallen – bei noch vier ausste­henden Spielen ist der Vorsprung zum heutigen Gegner (11., 9:27 Punkte) so groß, dass er nicht mehr vorbei­kommt.

Der HSV spielte mit: Anja Rostig und Susann Bäckert im Tor; Theresa Grüssel (3), Denise Hofmann (4), Kathleen Klos (2), Kiristin Löwe (4/2), Kathleen Bohatzsch, Victoria Münzberg (4), Stefanie Schuricht (1), Silvana Bischoff (1), Theresa Mögel (6/4), Franziska Klug (1), Anke Lipsky