1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2019/2020

Frauen verlieren nach schwacher Anfangsphase

15. Spieltag | Samstag, 16. Februar 2019
HSV Weinböhla gegen SG Klotzsche | 20:22 (8:11)

Veröffentlicht am Mittwoch, 20. Februar 2019 · Autor: Dirk Rostig

Während die Männer ihr Heimspieltag vor der kurzen Winterferien-Pause gewinnen, müssen sich die Frauen zu Hause gegen die SG Klotzsche geschlagen geben.

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Marlen erzielte vier Tore.

Foto: Dirk

 Denn die Frauen von Trainer Micha Becker erwischten einen gebrauchten Tag. Vor allem die ersten Halbzeit war geprägt von einfachsten Fang- und Abspiel­feh­lern, verstol­perten Bällen und Fehl­würfen. So war das 1:0 in der dritten Minute sowohl erste als auch einzige eigene Führung im gesamten Spiel­ver­lauf. In der Folge nutzten die Dresdner Gäste die Fehler der HSV-Frauen erfolg­rei­cher aus. Denn auch diese spielten bei Weitem nicht fehler­frei, konnten aber deutlich mehr Profit aus den Fehlern der Haus­her­rinnen schlagen. Über die Stationen 1:1, 2:6 und 3:8 gerieten die Gast­ge­be­rinnen schnell ins Hinter­treffen (5:10/16.). Nach der fälligen Heim-Auszeit stabi­li­sierte sich zusehends die Defensive, aber Zählbares war weiterhin Mangel­ware auf Wein­böhlas Seite (6:10/24.). Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kam der HSV wieder ran, ging mit drei Toren Rückstand in die Pause (8:11).

Die Trend­wende blieb heute in den zweiten dreißig Minuten aus. Nach dem 9. Tor der Wein­böhlae­rinnen wurde das Spiel zusehends zerfah­rener, wozu auch die beiden Unpar­tei­ischen beitrugen. »Mit der Schieds­rich­ter­leis­tung war ich heute nicht zufrieden«, so ein zähne­knir­schender Wein­böhlaer Coach. Dieser musste heut selbst das Spielfeld vorzeitig verlassen (46.). Zu diesem Zeitpunkt lag die SG Klotzsche bereits mit 13:19 vorn.

Spannend wurde es dann aller­dings doch noch in der Schluss­phase: Nach dem 20. Klotz­scher Treffer (47.) setzte  sich bei den HSV-Frauen der Kampf­geist durch. Bis zur Minute 54 waren sie auf ein Tor ran (19:20). Aller­dings war das nur ein Stroh­feuer und am Ende müssen sie sich mit 20:22 geschlagen geben.

»Unsere Abwehr stand heute gut, zudem hat Anja alle vier gegebenen Sieben­meter abgewehrt«, so Coach Becker nach dem Spiel und er ergänzt: »Der Kampf­geist und die Moral hat am Ende gestimmt, schade, dass sich meine Mann­schaft nicht selbst belohnt hat“.

Der HSV spielte mit: Anja Rostig im Tor; Theresa Grüssel (4), Denise Hofmann (4), Kathleen Klos (1), Theresa Mögel (2/1), Marlen Riemer (4), Lisa Kaufmann, Franziska Klug (4), Anke Lipsky (1), Stefanie Schuricht