1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2019/2020

Erfolgreicher K®ampf

14. Spieltag | Samstag, 9. Februar 2019
SSV Stahl Rietschen gegen HSV Weinböhla  | 18:23 (12:10)

Veröffentlicht am Montag, 11. Februar 2019 · Autor: Dirk Rostig

Die HSV-Frauen können sich beim Tabellenletzten nach einem verkrampften Spiel über zwei weitere Punkte freuen.

HSV Weinböhla, Verbandsliga Staffel Ost, Saison 2018/19, Krissi Löwe

Krissi Löwe erzielte sieben Tore und trug dabei maßgeblich zum Sieg bei.

Foto: Dirk

Für die beiden Verbandsliga-Mannschaften des HSV Weinböhla geht einer der weitesten Auswärts­spiel­tage zu Ende. Sowohl Männer als auch Frauen gastierten im »Stahlwerk« in Rietschen. Die Riet­sche­rinnen stehen als Aufsteiger abge­schlagen mit nur einem Sieg in 14 Spielen am Tabel­len­ende.

Die Frauen brauchten aller­dings ziemlich lange, um den nächsten Doppel­punkt­ge­winn zu besiegeln. Wohl das Hinspiel im Hinter­kopf, das mit 41:19 klar für Weinböhla ausfiel, agierten die HSV-Frauen von Beginn an nervös und vergaben beste Chancen. »In diesem Spiel sind wir mal der klare Favorit und müssen liefern. Hoffent­lich können die Mädels damit umgehen«, so Coach Micha Becker noch vor dem Spiel. Auf dem Spielfeld leisteten sich beide Mann­schaft zu Beginn viele Fehler, sodass sich ein zähes Spiel entwi­ckelte. Und nachdem zunächst der Knoten geplatzt schien (1:4/11. und 3:7/18.), baute der HSV den Gegner durch eigene tech­ni­sche Fehler und unplat­zierten Würfe so auf, dass diese zur Pause vorn lagen (12:10).

Und es sollte noch eine Weile dauern, bis die Gäste den erneuten Ausgleich und kurze Zeit später den Führungs­treffer erzielen sollten. Denn die Gäste kamen nach dem zwischen­zeit­li­chen Vier-Tore-Rückstand (14:10/33.) wieder ins Spiel, konnten im Angriff endlich Erfolge durch Einzel­leis­tungen feiern. Nach gut 50 Minuten fiel dann nach verge­benem Riet­schener Strafwurf der besagte Ausgleichs­treffer zum 18:18. In den letzten zehn Minuten konnten die HSV dann das Ergebnis noch auf 18:23 hoch­schrauben.

Trainer Micha freut sich nach dem Spiel über die zwei Punkte: »Der Sieg war wichtig. Wie er zustande kam, war nicht ansehn­lich aber halt erfolg­reich.« Und er ergänzt: »Vor allem Krissi und Franzi konnten aber in der Offensive immer wieder an den Ketten zerren. Zudem ließ die stabile 6:0-Abwehr in der zweiten Halbzeit nur sechs Gegen­treffer zu.«

Der HSV spielte mit: Anja Rostig im Tor; Theresa Grüssel (3), Denise Hofmann (4), Kathleen Klos (1), Krissi Löwe (7/3), Theresa Mögel, Lisa Kaufmann (1), Franziska Klug (6), Anke Lipsky, Stefanie Schuricht (1/1)