1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2019/2020

Frauen nehmen Meißen einen Punkt ab

13. Spieltag | Samstag, 2. Februar 2019
HSV Weinböhla gegen VfL Meißen | 26:26 (12:12)

Veröffentlicht am Mittwoch, 6. Februar 2019 · Autor: Dirk Rostig

Erfolgreicher Derbytag in Weinböhla: Die Frauen erkämpfen sich durch ein Last-Minute-Tor einen Punkt gegen Favorit Meißen (26:26).

Verbandsliga Frauen, HSV Weinböhla, Saison 2018/19, Theresa Grüssel

Theresa erzielte sechs Tore und dabei sowohl den ersten als auch letzten Treffer des Spiels für Weinböhla.

Foto: Dirk

Erfolg­rei­cher Derbytag in Weinböhla: Die Frauen erkämpfen sich durch ein Last-Minute-Tor einen Punkt gegen Favorit Meißen, während sich die HSV-Männer für die blamable Hinspiel­nie­der­lage gegen Niederau revan­chieren können. Vor rappel­voller Halle holten beide Teams also drei von vier möglichen Punkten.

Den Start­schuss machten die Frauen von Trainer Michael Becker. Vor gut vier Monaten trafen sich beide Teams im »Heiligen Grund« in Meißen. Damals mussten sich die HSV-Frauen nach einem zwischen­zeit­li­chen Acht-Tore-Rückstand am Ende knapp gegen den derzei­tigen Tabel­len­dritten geschlagen geben (26:28). So appel­lierte Becker vor dem Spiel an den Kampf­geist der Schluss­mi­nuten, forderte gleich­zeitig ein schnelles und fehler­freies Spiel. Allein, an der Umsetzung schei­terte es phasen­weise. Die HSV-Frauen kamen zwar gut in die Partie (2:0/3.), zeigten aber sowohl am Straf­punkt als auch bei Würfen frei vorm Tor Nerven. So entwi­ckelte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem nach den ersten dreißig Minuten kein Sieger auszu­ma­chen war. Denn über die Stationen 3:3, 7:4 und 11:8 kam der VfL bis zum Seiten­wechsel wieder ran (12:12).

Nach Wieder­an­pfiff über­nahmen die Gäste dann auch das erste Mal die Führung. Die auffäl­ligste Meißner Spielerin, Juliane Würdig, erzielte einen ihrer 13 Treffer. Die Haus­her­rinnen rannten in der Folge dem Rückstand hinterher, den die Meiß­ne­rinnen mit Fort­schreiten des Spiels erhöhen konnten. Durch vier Treffer in Folge setzten sie sich von 15:16 (37.) auf 15:20 ab (41.).

Doch die HSV-Frauen zeigten noch einmal ihre Stärke und kamen nach dem zwischen­zeit­li­chen Fünf-Tore-Rückstand (18:23/46.) wieder in die Partie: In der rest­li­chen Spielzeit rückten die HSV-Frauen enger zusammen, die kompakte Abwehr ließ nur noch drei Treffer zu (23:26/57.). Und auch in der Offensive trauten sich die Damen vor anfeu­ernder Halle mehr: Denn der HSV erzielte in der Schluss­vier­tel­stunde noch acht Tore, wobei Theresa Grüssel mit den Toren 25 (58.) und 26 sieben Sekunden vor Abpfiff den einen Punkt rettete.

Wein­böhlas Trainer Michael Becker freute sich nach dem Spiel und dankte seiner Mann­schaft dafür, dass sie »zusam­men­ge­wachsen sind und den Kampf aufge­nommen haben«.

Der HSV spielte mit: Anja Rostig und Susann Bäckert im Tor; Theresa Grüssel (6), Denise Hofmann (5/1), Kathleen Klos (2), Kristin Löwe (6/4), Kathleen Bohatzsch (1), Victoria Münzberg (1), Theresa Mögel (3), Elisabeth Roth, Lisa Kaufmann, Franziska Klug, Anke Lipsky (2)