1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2019/2020

Schwächephase kostet möglichen Punkt

12. Spieltag | Samstag, 25. Januar 2020
VfL Meißen gegen HSV Weinböhla | 24:21 (9:8)

Veröffentlicht am Dienstag, 28. Januar 2020 · Autor: Dirk Rostig

Nichts zu holen in der Domstadt: Die HSV-Frauen verlieren nach größtenteils ausgeglichenem Spiel beim VfL Meißen.

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Katharina Venus erzielte vier Treffer für Weinböhla.

Foto: Dirk

Das Spiel, das diesmal in der Sport­halle des BSZ auf der Goethe­straße stattfand, startete zäh. Man merkte beide Teams, die in der Tabelle vor dem Spiel nur zwei Punkte trennten, die Nervo­sität an, denn nach gut 13 Minuten stand erst ein mageres 3:3 auf der Anzei­ge­tafel. Zu dem Zeitpunkt konnten sich die Vorder­leute auch bei ihren jewei­ligen Schluss­frauen bedanken, die zu diesem Zeitpunkt unter anderem schon mehrere Straf­würfe parierten. So blieb der erste Durchgang ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sowohl die Meiß­ne­rinnen als auch die Wein­böhlae­rinnen vorn lagen. Vor allem die Wein­böhlae­rinnen leisteten sich einige einfache Ball­ver­luste oder vertän­delten den Ball, durch die starke Defensive konnte aber ein größerer Rückstand verhin­dert werden. Die Seiten wurden beim Stand von 9:8 für den VfL gewech­selt.

Und die zweiten dreißig Minuten starteten mit einer kurzen Schwä­che­phase für die Gäste. »In dieser Saison haben wir in jedem Spiel wieder einen kleinen Einbruch, heute war der leider spiel­ent­schei­dend«, so Mann­schafts­ver­ant­wort­li­cher Nick Damme nach dem Spiel. Denn zwischen Minute 35 (12:10) und 39 (16:11) gelang den Gast­ge­be­rinnen u.a. trotz eigener Unterzahl vier Tore, während sich der HSV nur einmal in die Torschüt­zen­liste eintragen konnte. Diesem Rückstand rannten die Gäste nun erstmal hinter her (19:14/43.). Leider erwischten auch die beiden jungen Schieds­richter nicht ihren besten Tag. Nach drei Wein­böhlaer Treffer in Folge zog Meißens Trainer die grüne Karte (19:17/47.). Beide Mann­schaften boten sich in der Schluss­phase wieder einen ausge­gli­chenen Kampf, bei dem die VfL-Spielerinnen ihren Vorsprung verwalten und am Ende auch mit 24:21 als Sieger das Parkett verlassen konnten.

Der VfL Meißen bestreitet sein nächstes Spiel erst am 1. März, während die HSV-Frauen am kommenden Samstag den derzei­tigen Tabel­len­zweiten aus Heidenau erwartet.

Der HSV spielte mit: Anja Rostig im Tor; Theresa Grüssel, Denise Hofmann (4/2), Katja Werner (3), Katharina Venus (4), Gina Hübner (3), Theresa Mögel (3), Elisabeth Roth, Lisa Kaufmann (1), Franziska Klug (3), Marlen Riemer, Mandy Leupold