1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2019/2020

Frauen verlieren nach deutlicher Pausenführung mit einem Tor

11. Spieltag | Samstag, 8. Dezember 2018
HSV Weinböhla gegen Sportfreunde 01 Dresden | 20:21 (15:8)

Veröffentlicht am Dienstag, 11. Dezember 2018 · Autor: Dirk Rostig

Die Verbandsliga-Frauen beendeten den letzten Heimspieltag des Jahres mit einer völlig unnötigen knappen Niederlage.

Denise Hofmann, HSV Weinböhla, Saison 2018/19, Verbandsliga Staffel Ost Frauen, Sportfreunde 01 Dresden

Denise Hofmann erzielte fünf Tore.

Foto: Max Schwese

Dabei sahen die ersten dreißig Minuten des Frau­en­spiels nach einem Erfolg aus. Denn die Damen von Trainer Michael Becker konnten über Tempo­ge­gen­stöße Akzente setzen, bis zur Halbzeit setzten sie sich auf sieben Tore ab (15:8). Was dann aller­dings in der zweiten Halbzeit passierte, bleibt wohl ein Rätsel. Wie schon zuletzt in Görlitz verpasste der HSV den Wieder­an­pfiff. So auch dieses Mal, die Sport­freun­dinnen aus Dresden erzielten drei Treffer bis in Minute 38 das erste Wein­böhlaer Tor in Halbzeit Zwei folgte (16:11). Damit nahm das Unheil seinen lauf, denn es sollten wiederum zwölf Minuten vergehen, bis der HSV erneut einnetzen konnte (17:15/50.). Die Dresd­ne­rinnen witterten nun ihre Chance, glichen aus und gingen selbst in Führung (17:18/55.). Den Rest der Zeit spielten sie clever runter, sodass sie sich am Ende über einen 20:21-Auswärtssieg freuen können.

Wein­böhlas Mann­schafts­ver­ant­wort­li­cher Nick Damme fasst das Spiel wie folgt zusammen: »Das Spiel war trotz unserer deut­li­chen Führung zur Pause auf Augenhöhe. Die Sport­freunde werden genauso unzu­frieden mit ihrer ersten wie wir mit unserer zweiten Halbzeit sein. Aber fünf Tore in einer Halbzeit sind einfach zu wenig, wir haben die Torhü­terin regel­recht berühmt geworfen«. Und er ergänzt: »Ein Unent­schieden wäre wohl gerecht gewesen, aber die Gäste stehen nicht umsonst auf dem zweiten Tabel­len­platz und konnten den Sieg so in der letzten Minute fest­ma­chen.«

Der HSV spielte mit: Anja Rostig und Susann Bäckert im Tor; Theresa Grüssel, Denise Hofmann (5), Kathleen Klos, Katja Werner, Victoria Münzberg (3), Pia Hommel (6/3), Theresa Mögel (2), Odett Smogalski, Franziska Klug (4), Anke Lipsky