1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2019/2020

Frauen verlieren gegen gleichwertigen Gegner

8. Spieltag | Samstag, 23. November 2019
HSV Weinböhla gegen Radeberger SV | 25:27 (11:15)

Veröffentlicht am Mittwoch, 27. November 2019 · Autor: Dirk Rostig

Erste Heimniederlage in der aktuellen Saison: Die HSV-Frauen verlieren zu Hause gegen die Gäste aus Ostsachsen.

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Denise erzielte vier Feldtore.

Foto: Dirk

Dabei trafen die Damen auf keinen über­mäch­tigen Gegner. Mit dem Rade­berger SV gastierte der Tabel­len­zehnte in der Nass­au­halle Weinböhla. Der Sachsenliga-Absteiger hatte bis dahin nur ein Sieg feiern können. Und vor allem indi­vi­duell waren die Gäste stark besetzt, was dann auch den Unter­schied gemacht hat. Denn der HSV trat verletzungs- und arbeits­be­dingt nicht in Best­be­set­zung auf. Vor allem das Fehlen von Franz und der einzigen Torfrau Anja machte sich heute bemerkbar.

Von Beginn an entwi­ckelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem zuerst die Heim­sieben (4:2, 8.), aber mit zuneh­mender Spiel­dauer eben die Gäste das Zepter über­nahmen (6:8, 18.). Die Ostsäch­sinnen konnten dann bis zum Seiten­wechsel eine Schwä­che­phase des HSV ausnutzen und auf fünf Tore davon­ziehen, erst Gina Hübner verkürzte 14 Sekunden vor Pausen­pfiff auf 11:15.

Nach dem Seiten­wechsel entwi­ckelte sich ein enges Spiel. Die Haus­her­rinnen kämpften sich zurück ins Spiel, aus dem zwischen­zeit­li­chen 12:17-Rückstand (35.) waren sie binnen fünf Minuten auf 18:18 ran. In den folgenden zehn Minuten konnte sich keine Mann­schaft entschei­dend absetzen (21:21, 51.), bevor der HSV durch einen Zwischen­spurt wieder selbst mit zwei Toren in Front lag (24:22, 55.). Mandy Leupold, die zwischen den Pfosten stand, erledigte ihre Aufgabe gut und verei­telte einige klare Chancen der Gäste. Doch heute sollte es nicht sein, in den letzten fünf Minuten vergaben die HSV-Frauen den Sieg. Durch zwei Zeit­strafen hatten die Gäste genug Platz um Tore zu erzielen. Vor allem Nicola Piet­sch­mann, die noch vier ihrer insgesamt elf Tore in der Schluss­phase erzielte, brachte ihr Team wieder auf die Sieger­straße. So musste sich der HSV mit 25:27 geschlagen geben.

»Heute konnten wir das verlet­zungs­be­dingte Fehlen von Franzi im Angriff und Anja im Tor nicht kompen­sieren«, so Mann­schafts­ver­ant­wort­li­cher Nick Damme. »Kämp­fe­risch haben die Mädels alles gegeben, aber spie­le­risch fehlten uns die Ideen, um dann auch schluss­end­lich was Zählbares zu holen«, so der MV abschlie­ßend.

Der HSV spielte mit: Mandy Leupold und Yvonne Pfennig im Tor; Henriette Küntzelmann, Denise Hofmann (4), Kathleen Klos, Katharina Venus (2), Gina Hübner (3), Stefanie Schuricht (8/4), Theresa Mögel (4/1), Elisabeth Roth (2), Lisa Kaufmann (2), Karolin Müller