1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2018/19

Starker Schlusssprint sichert einen Punkt

7. Spieltag | Sonntag, 4. November 2018
HC Rödertal III gegen HSV Weinböhla | 25:25 (13:12)

Veröffentlicht am Montag, 5. November 2018 · Autor: Dirk Rostig

Punkteteilung in Großröhrsdorf: Die HSV-Frauen sichern sich in den letzten Sekunden einen Auswärtspunkt beim Tabellennachbarn HC Rödertal.

Erste Frauenmannschaft, HSV Weinböhla, Verbandsliga Staffel Ost, Saison 2018/19

Katja Werner erzielte sieben Sekunden vor Ultimo den 25:25-Ausgleichstreffer.

Foto: Dirk Rostig

Andert­halb Minuten vor Abpfiff sah es nach einer weiteren bitteren Nieder­lage für die Verbandsliga-Frauen des HSV Weinböhla aus. Sie gastierten am Sonn­tag­nach­mittag bei der dritten Mann­schaft des HC Rödertal in Groß­röhrs­dorf und lagen fast die fast die gesamte Spielzeit hinten. Aber erst durch einen von Pia Hommel verwan­delten Strafwurf und einen weiteren Treffen von Katja Werner sieben Sekunden vor Ultimo konnte ein Punkt gerettet werden (25:25).

Aber der Reihe nach: Beide Mann­schaften kannten sich aus der Vergan­gen­heit gut und beide standen vor dem Spieltag punkt­gleich in der unteren Tabel­len­hälfte. Der HC Rödertal hatte mit Egle Kalin­aus­kaite (9 Tore), Katrin Pollack (5) und Michaela Wähner (4) ein einge­spieltes und torge­fähr­li­ches Trio auf ihrer Seite, hinzu kam Verstär­kung aus der Sachsenliga-Sieben. Auf Wein­böhlaer Seite waren die Sorgen­falten bei Trainer Michael Becker größer, hatten in den Tagen vor dem Spiel drei Spie­le­rinnen krank­heits­be­dingt noch absagen müssen.

Dennoch nahm der HSV die Heraus­for­de­rung an, konnte aller­dings nur beim 0:1 und Mitte der ersten Halbzeit (7:9/15. und 9:10/18.) den Ton angeben. Denn die Haus­her­rinnen wollten die Punkte nicht kampflos hergeben. Angeführt von Kalin­aus­kaite, die entweder ihre Mitspieler oder sich selbst in Szene setzen konnte,  glichen diese wieder aus und legten die restliche Spielzeit vor. Die Seiten wurden beim Stand von 13:12 gewech­selt.

Aller­dings konnten sich die Röder­tal­bienen noch nicht deutlich absetzen, beim 16:16 (37.) war Weinböhla wieder ran. Doch der HSV leistete sich in der Folge einige indi­vi­du­elle Fehler zu viel, wodurch die Bienen das erste Mal auf drei Tore davon ziehen konnten (19:16/40.). Mit diesen Vorsprung gingen sie auch in die letzten Minuten der Partie (24:21/50.).

In der span­nenden Schluss­phase besann sich der HSV noch einmal auf seine Stärke . Durch einige sehens­werte Kombi­na­tionen und indi­vi­du­elle Aktionen blieben sie im Spiel. Auch zwei Auszeiten (54. und 58. Minute) der Heim­sieben änderte nichts am Wein­böhlaer Aufwind. Denn nach dem letzten Heim-Treffer durch Pollack (25:23/58.) konnte der HSV wie bereits erwähnt durch eine bären­starke Leistung noch glücklich einen Punkt retten und ausglei­chen.

»Wir hätten das Spiel gewinnen, aber genau so gut verlieren können. Von daher sind wir über den einen Punkt froh«, so das kurze Fazit von Wein­böhlas Coach Becker. Denn dieser Teil-Erfolg ist vor der nächsten schweren Aufgabe bitter nötig. Nächsten Samstag gastiert Aufstiegs­aspi­rant Bischofs­werda in der Nass­au­halle Weinböhla. Der Sachsenliga-Absteiger fegte an diesem Spieltag Mitab­steiger Heidenau mit 41:30 aus der eigenen Halle.

Der HSV spielte mit: Anja Rostig und Susann Bäckert im Tor; Theresa Grüssel (3), Denise Hofmann (1), Kathleen Klos, Kathleen Bohatzsch, Pia Hommel (7/4), Theresa Mögel (2), Katja Werner (5), Stefanie Schuricht (4/1), Franziska Klug (3)