1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2019/2020

Die Zeit reichte nicht

3. Spieltag | Samstag, 15. September 2018
VfL Meißen gegen HSV Weinböhla | 28:26 (13:10)

Veröffentlicht am Dienstag, 18. September 2018 · Autor: Eric Rosenkranz

Keine Punkte im Derby: Nach einem zwischenzeitlichen Acht-Tore-Rückstand kämpfen sich die HSV-Frauen zwar noch einmal heran, am Ende fehlte aber die Zeit um noch etwas Zählbares aus Meißen mitzubringen.

1. Frauen, Theresa Grüssel, HSV Weinböhla, Saison 2018/19

Theresa Grüssel am Ball.

Foto: Eric Rosenkranz

Die Derbys zwischen den Frauen vom HSV Weinböhla und dem VfL Meißen sind meistens hart umkämpft. Aller­dings gelang den Meiß­ne­rinnen bisher meist, das Spiel spätes­tens in der zweiten Hälfte an sich zu reißen. Und auch am Samstag sollte es keine Ausnahme werden, obwohl der VfL Meißen den HSV-Frauen in den zweiten dreißig Minuten die Chance gab das Spiel zu drehen.

Ohne großes Abtasten starteten beide Mann­schaften in die Partie. Auf beiden Seiten wurde sich nichts geschenkt. In der Folge entwi­ckelte sich ein munterer Schlag­ab­tausch, bei dem die Führung aber immer bei den Meiss­ne­rinnen lag. Doch im weiteren Spiel­ver­lauf ließ der HSV gleich reihen­weise Chancen frei vorm Tor liegen, was sich in der Folge leider vermut­lich als Zünglein an der Waage heraus­stellen sollte. Der VfL war hingegen im Abschluss konse­quenter, was schluss­end­lich mit einer drei Tore-Führung zur Halbzeit belohnt wurde (13:10).

Wein­böhlas Coach Michael Becker forderte in der Halb­zeit­pause »konse­quent auf Lücke zu gehen und weiter zu kämpfen«, denn noch sei nichts entschieden. Aller­dings wurde die Rechnung ohne die Haus­her­rinnen gemacht, die dank eines Zwischen­spurts auf 23:15 vorlegten (34.). Mit großer Moral und Kampf­geist kamen die HSV-Damen, je mehr es gegen Ende der Partie ging, heran. Leider fehlte dann den Wein­böhlae­rinnen etwas Glück. Entweder flog das runde Leder denkbar knapp am Meissner Tor vorbei oder es ertönte das metal­lernde Scheppern des Torpfos­tens. Der VfL spielte routi­niert die letzten Minuten herunter, sodass sich die HSV-Frauen am Ende mit 26:28 geschlagen geben mussten.

Der HSV spielte mit: Anja Rostig und Susann Bäckert im Tor; Theresa Grüssel (3), Denise Hofmann (3), Kathleen Klos (4), Kathleen Bohatzsch, Victoria Münzberg, Silvana Bischoff (1), Pia Hommel (4), Theresa Mögel (3), Lisa Kaufmann (1), Franziska Klug (2), Anke Lispky (5)