1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2019/2020

Niederlage bei der Heimspielpremiere

2. Spieltag | Samstag, 8. September 2018
HSV Weinböhla gegen HC Sachsen Neustadt-Sebnitz | 21:27 (10:11)

Veröffentlicht am Dienstag, 11. September 2018 · Autor: Dirk Rostig

Das erste Heimspiel-Wochenende in der Nassauhalle Weinböhla ist Geschichte. Die Verbandsliga-Frauen müssen weiter auf ihren ersten Punkt warten, denn auch gegen Sachsenliga-Absteiger HC Sachsen verloren sie mit 21:27.

Pia Hommel, HSV Weinböhla

Wie schon in den vergangenen Spielen eine wichtige Stütze: Pia Hommel erzielte fünf Tore.

Foto: Dirk Rostig

Damen-Coach Michael Becker musste wie schon in der Vorwoche impro­vi­sieren, da einige Spie­le­rinnen aus unter­schied­li­chen Gründen abwesend waren und Verstär­kung aus der zweiten Mann­schaft aushalf. Nichts­des­to­trotz starteten seine Damen mit Tempo in die Partie gegen den Zwangs­ab­steiger aus Sachsens höchster Spiel­klasse. Dessen Trainer Bernd Berthold kannte die Wein­böhlae­rinnen von seiner Zeit in der Nass­au­halle noch gut und stellte sein junges Team dahin­ge­hend ein. Die Haus­her­rinnen rannten aller­dings von Beginn an einen Rückstand hinterher, denn das erste Tor erzielten die Gäste bereits nach 15 Sekunden. Die Heim­sieben leistete sich zu viele Fehler und so setzten sich die Gäste binnen sechs Minuten vom 5:5 in Minute 17 auf 5:10 ab (23.) ab. Aller­dings startete der HSV bis zum Seiten­wechsel einen Zwischen­spurt und schloss mit der Pausen­si­rene durch einen Treffer von Kathleen Klos zum 10:11-Anschlusstreffer auf.

Und da schien die Pause ungelegen gekommen zu sein, denn in die zweiten dreißig Minuten starteten die Gäste wiederum besser. Trotz zahl­rei­cher Fehler auf beiden Seiten setzten sich diese erneut Stück für Stück ab (14:18, 17:22). Anja im Tor war es zu verdanken, dass der HSV nicht noch mehr unter die Räder kam, denn einfache Ball­ver­luste in der Offensive führten immer wieder zu Tempo­ge­gen­stößen. Zwischen­zeit­lich führten die Neustadt-Sebnitzerinnen mit acht Toren (18:26/54.) und am Ende gewannen sie das Spiel mit 21:27. Trainer Michael Becker bleibt dennoch opti­mis­tisch: „Wenn wir die einfachen Abspiel- und Fang­fehler abstellen, können wir so ein Spiel gewinnen. Auch wenn die Neustadt-Sebnitzerinnen mit viel Härte in das Spiel gegangen sind, können wir das hoffent­lich bald mit voller Bank und mit weniger Fehlern kompen­sieren und die ersten Punkte einfahren.“

Wenig Zeit zum Trai­nieren hat er, denn schon nächste Woche am Samstag wartet mit dem VfL Meißen im Lokal­derby der nächste unan­ge­nehme Gegner.

Der HSV spielte mit: Anja Rostig und Susann Bäckert im Tor; Theresa Grüssel (3), Denise Hofmann (2), Kathleen Klos (3), Kathleen Bohatzsch (2), Victoria Münzberg (2), Pia Hommel (5/1), Theresa Mögel (4/2), Karolin Müller, Kim Selinger, Anke Lipsky