1. Frauenmannschaft » Verbandsliga Staffel Ost · Saison 2019/2020

Punkte 14 und 15 gesichert

14. Spieltag | Samstag, 20. Januar 2018
HSV Weinböhla gegen Burgstädter HC | 27:23 (14:10)

Veröffentlicht am Dienstag, 23. Januar 2018 · Autor: Dirk Rostig

Die HSV-Frauen sichern zu Hause zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Gegen den Burgstädter HC revanchieren sie sich für die Hinrunden-Niederlage.

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Krissi Löwe setzt sich am Kreis durch. Am Ende erzielte sie acht Tore.

Foto: D. Rostig

Die Frauen von Michael Becker empfingen am Samstag einen unbe­quemen Gegner. Mit dem Burg­städter HC gastierte zwar der Tabel­len­vor­letzte in der Nass­au­halle, aller­dings taten sich die Haus­her­rinnen in der Vergan­gen­heit immer schwer gegen die West­säch­sinnen. Schon im Hinspiel standen sie am Ende nach einer knappen 23:22-Auswärtsniederlage ohne Punkte da. So gab Trainer Becker vor dem Spiel die Marsch­route vor: Revanche für die Nieder­lage und die Punkte 14 und 15 für den Klas­sen­er­halt erspielen.

Ohne großes Abtasten starteten beide Teams in die Partie. Das Spiel der Gäste war bekannt, vor allem die Kreis­po­si­tion musste besonders bewacht werden. Denn im Zusam­men­spiel mit Nadine Pfeffer im Rückraum, der Torschüt­zen­beste der Gäste, die auch in diesem Spiel neun Treffer erzielen sollte, strahlen die Burg­städ­te­rinnen immer wieder Torgefahr aus.
Es entwi­ckelte sich ein munterer Schlag­ab­tausch, bei dem die Gäste zuerst vorlegten (0:1, 2:4). Danach sollte aller­dings die Heim­sieben mit einem 6:0-Lauf den Grund­stein für den Doppel­punkt­ge­winn legen. Auch die Auszeit des Gäste­trai­ners Patrick Meißner (21.) brachte die HSV-Frauen nicht aus dem Tritt, sodass der Vier-Tore-Vorsprung bis zum Pausen­pfiff bestand hat (14:10).

In den zweiten dreißig Minuten versuchten die Gäste nun mit der Brech­stange, sich der drohenden Nieder­lage entgegen zu stemmen. So wurde das Spiel noch körper­be­tonter. Die HSV-Frauen ließen sich davon nur kurz­zeitig beein­dru­cken, denn nach Wieder­an­pfiff verkürzten die West­säch­sinnen auf zwei Tore (14:12, 16:14, 18:16). Erst danach erhöhte der HSV den Vorsprung wieder auf 22:16 (50.). So konnte vor allem Krissi entweder sich selbst oder ihre Mitspie­le­rinnen in Szene setzen und trug mit acht eigenen Toren maßgeb­lich zum Erfolg bei. Am Ende steht ein fast nie gefähr­deter 27:23-Sieg und damit der zweite Sieg in der Rückrunde.

Im Gegensatz zum Hinspiel leisteten sich die HSV-Frauen kaum Fehler und nutzten ihre Chancen konse­quenter. Trainer Becker: »Diesmal ist es uns gelungen, über weite Strecken konzen­triert zu spielen und leicht­sin­nige Ball­ver­luste zu vermeiden. So konnten die Gäste fast keine Konter­tore erzielen.« Und er ergänzt: »Heute hat die Mann­schaft, sowohl auf dem Feld als auch auf der Bank, an einem Strang gezogen. Daraus ragen viel­leicht Anja im Tor und Krissi heraus. Aber im Grunde haben sich alle in den Dienst der Mann­schaft gestellt, einste­cken müssen und fürein­ander gekämpft.«

Nächste Woche reisen die HSV-Frauen zum derzei­tigen Vize, der SG Klotzsche. Die Dresd­ne­rinnen haben zuletzt gegen Meißen und Waldheim auswärts gewonnen, mussten aber auch eine Heim-Niederlage gegen die dritte Mann­schaft des HC Rödertal hinnehmen. Anpfiff ist am Samstag um 18 Uhr in der Sport­halle des Gymnasium Klotzsche.

Der HSV spielte mit: Anja Rostig und Susann Bäckert im Tor; Theresa Grüssel (4), Gina Hübner, Kathleen Klos (2), Krissi Löwe (8), Victoria Münzberg, Denise Hofmann (3), Pia Hommel (5/3), Theresa Mögel (2/1), Odett Smogalski, Lisa Kaufmann (2), Franziska Klug (1)