Vorletztes Heimspielwochenende 2019

Vorschau auf das kommende Wochenende

Veröffentlicht am Freitag, 22. November 2019 · Autor: Dirk Rostig

Morgen steht das vorletzte Heimspielwochenende in der Nassauhalle Weinböhla auf dem Programm. Dabei erwarten die Sachsenliga-Männer mit dem Aufstiegsaspiranten und die Frauen mit dem Radeberger SV zwei unbequeme Gegner.

Heimspielwochende Nassauhalle Weinböhla 23./24. November 2019

Frauen müssen Heimstärke zeigen

Vor allem die Frauen (7., 6:8 Punkte) stehen um 17 Uhr unter Druck. Nachdem es zuletzt auswärts erneut keine Punkte gab, muss die Mann­schaft von Nick Damme zu Hause weiterhin die weiße Weste wahren. Bei den Sport­freunden 01 Dresden (2., 12:4 Pkt.) kassierten die HSV-Frauen nach einer ersten Halbzeit auf Augenhöhe (10:8) eine am Ende doch noch deutliche Schlappe. Vor allem einfache tech­ni­sche Fehler und zu früh­zeitig abge­schlos­sene Angriffe luden die Gast­ge­be­rinnen ein, die so einfache Tore erzielten und am Ende das Spiel mit 30:17 für sich entschieden.

Am Samstag gibt nun der Rade­berger SV seine Visi­ten­karte in der Nass­au­halle ab. Die Gäste haben bisher nur ein Spiel gewonnen (10., 2:14 Pkt.) und auswärts wie der HSV bisher eher deutliche Nieder­lagen einste­cken müssen. Doch zwei Punkte fallen auf: Zum einen hat der Sachsenliga-Absteiger eine starke Offensive und ist zudem indi­vi­duell stark besetzt. Mit Elena Mai wechselte eine Röder­tal­biene in die Bierstadt, hinzu­kommen erfahrene Spie­le­rinnen wie Franziska Käppler und Luise Gott­schald. Für den HSV also keine leichte Aufgabe, zumal das Verlet­zungs­pech zuge­schlagen hat und einige Spie­le­rinnen auch ange­schlagen in die Partie gehen werden. Dennoch will die Mann­schaft zu Hause alles in die Waag­schale werfen, um die wichtigen Punkte mit der Unter­stüt­zung des Heim­pu­bli­kums zu sichern.

Sachsenliga-Männer können befreit aufspielen

Vom Papier her einfacher sieht es bei den Männern aus: Als Aufsteiger und derzei­tiger Tabel­len­neunter (6:10 Punkte) empfängt die Mann­schaft von Martin Kovar und Nils Gäbler den derzei­tigen Tabel­len­führer HC Glauchau/Meerane (14:2 Pkt.). »Natürlich sind wir in der Partie der krasse Außen­seiter, aber wir wollen so lange wie möglich Paroli bieten«, so Nils Gäbler noch nach dem letzten Spiel seiner Mann­schaft. Da gastierte der HSV Weinböhla in Zwönitz, musste sich dort zum wieder­holten Male in dieser Saison knapp mit nur einem Tor geschlagen geben. Die bisher einzige Nieder­lage kassierten die Gäste am ersten Spieltag bei einem anderen (Wieder-)Aufstiegsaspiranten, dem ZHC Gruben­lampe (19:20).

Dass die Wein­böhlaer Favoriten auch ärgern können, zeigten sie vor zwei Wochen beim letzten Heimspiel. Da bezwangen sie den Tabel­len­dritten SV Koweg Görlitz mit 34:32. Und auch am Samstag kann sich das Publikum auf einen heißen Tanz freuen, die Gastgeber wollen es dem HC so schwer wie möglich machen.

Zweite Männermannschaft und Jugend

Die männliche Sachsenliga-Mannschaften (A- und B-Jugend) sind auswärts auf Punk­te­jagd. Während die männliche A-Jugend (5., 6:12 Punkte) in Aue (1., 16:2) um 15 Uhr bei der Nach­wuchs­spiel­ge­mein­schaft gastiert, sind die Jungs eine Alters­klasse darunter bereits 10:30 Uhr als derzei­tiger Tabel­len­dritter (9:5 Punkte) in Eilenburg (4., 8:6) gefordert.

Vor den ersten Mann­schaften bestreitet die zweite Männer­mann­schaft von Trainer Christian Lux um 15 Uhr das neunte Punkt­spiel gegen die SG Weixdorf. Der Tabel­len­zehnte wartet auf den ersten Auswärts­sieg, während unsere Männer den nächsten Heimsieg einfahren wollen und den derzei­tigen Podest­platz (3., 12:4 Punkte) festigen wollen.

Sonntag im Zeichen der TU Dresden

Am Sonntag heißt es dann viermal »HSV Weinböhla gegen USV TU Dresden«. Ab 11 Uhr, da bestreitet die weibliche B-Jugend ihr Spiel, über die A-Jugend (12:45 Uhr) und die zweite Frau­en­mann­schaft (14:30 Uhr) bis zu den Kreisliga-Männern (16:30 Uhr) wollen die Wein­böhlaer Mann­schaften die Punkte in der Nass­au­halle behalten. Einfach werden es die TU-Mannschaften nicht machen, zumal sie z.B. in der Bezirks­liga der Frauen Tabel­len­führer sind.